Von admin|15. Dezember 2021|Uncategorized|0 Kommentare

In zahlreichen deutschen Städten gehen seit einigen Wochen zahlreiche Menschen gegen Impflicht, 2G-Irrsinn, Lockdown und Ausgangssperren auf die Straße. So etwa am vergangenen Samstag in Cottbus, wo über 3.500 Lausitzer friedlich gegen die Corona-Maßnahmen demonstrierten.

In der gestrigen Plenumssitzung nun, hatte Ministerpräsident Woidke nichts Besseres zu tun, als die Proteste der vergangenen Tage zu stigmatisieren und die Demonstranten als „die altbekannten Feinde der Demokratie“ zu verunglimpfen.

Wörtlich sagte Ministerpräsident Woidke in der Landtagssitzung vom 13.12.2021:„[…] Dahinter stehen eben nicht besorgte Menschen, die Angst haben um ihre Existenz, oder besorgte Bürger, die Angst haben, dass die Pandemie ihren Kindern schaden könnte. Dahinter stehen die altbekannten Feinde der Demokratie. In Cottbus sehr gut zu besichtigen am Wochenende.“

Wer am vergangenen Samstag in Cottbus war, weiß, dass dort alles andere als „Demokratiefeinde“ auf der Straße waren. Ein bunter Haufen aus Rentnern, Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, Frauen und Männern waren es. Aber Herr Woidke kann es ja nicht wissen, schließlich war er nicht vor Ort!

Es mutet schon schizophren an, wenn diejenigen, die für die vollständige Wiederherstellung der Grundrechte auf die Straße gehen, von demjenigen, der diese Grundrechte seit über einem Jahr mal mehr und mal weniger beschränkt, als Demokratiefeinde bezeichnet werden.

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