Von admin|7. September 2022|Uncategorized|0 Kommentare

Schwere Zeiten kommen auf die mit russischem Öl aus der Druschba-Pipeline produzierende PCK-Raffinerie in Schwedt zu. Am 1. Januar 2023 tritt das europäische Öl-Embargo in Kraft. Für die 1.200 Beschäftigten der PCK-Raffinerie in Schwedt, würde die Umsetzung des Embargos zu einem massiven Arbeitsplatzverlust führen. Darüber hinaus beliefert die Raffinerie 95 Prozent der Region mit Heizöl, Benzin oder anderen Kraftstoffen.

Aufgrund der begrenzten Zuleitung kann jedoch die Versorgung über Rostock kurzfristig nur 50 bis 60 Prozent des Bedarfes im PCK decken. Laut Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, gebe es über die 50 Prozent Auslastung hinaus keine Sicherheit. Es fänden lediglich Verhandlungen über eine weitere Versorgung mit Rohöl statt.

Die AfD-Fraktion fordert die Aufhebung des Boykotts gegen das russische Öl und die Weiterbelieferung der PCK-Raffinerie durch die Druschba-Trasse über das Jahr 2022 hinaus, da sie für den Umbau der Raffinerie zu einer Version 2.0 keine Zukunftschancen sieht. Sinnvoller wäre es die eingesetzte Task Force alle 14 Tage zusammenkommen zu lassen. Aber vor allem steht der Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg in der Pflicht, sich nicht hinter dem Bund zu verstecken, sondern selbst zu handeln.

Quellen:

PCK Schwedt: Landrätin der Uckermark fordert längere Belieferung mit russischem Öl | rbb24

Bundesregierung gibt PCK-Raffinerie in Schwedt Bestandsgarantie (bsaktuell.de)

 

Diesen Beitrag teilen: